Google verbessert Suchanfragen

9 05 2012

Google hat 52 Änderungen vorgenommen, um verbesserte Suchergebnisse anzuzeigen. Dabei wurde der Suchalgorithmus und das Ranking-Verfahren angepasst.

Durch das Update namens “Horde” wird dafür gesorgt, dass einzelne Domains nicht allzu stark gewichtet werden und durch “sep” und citron” kommen aktuelle Nachrichten oder Meldungen höher in die Trefferliste. Doch dabei zählt nicht nur die reine Aktualität, denn Inhalte mit “geringerer Qualität” werden durch die Änderung “NoRot” davon abgehalten, ganz oben aufzutauchen. Auch wird dank “Raquel” die Sprache des Nutzers bei der Suchanfrage gewichtet. Beispielsweise würde ein Brasilianer nach bol.com suchen, um den brasilianischen e-Mail Dienst angezeigt zu bekommen und nicht den niederländischen Buchhändler.

Mit “sunrise-i18n” ist es nun möglich, in 33 weiteren Sprachen nach den Zeiten des Sonnenaufgangs und Sonnenuntergangs zu suchen. Um weitere 60 Sprachen wurde die Rechtschreibkorrektur erweitert, mit der nicht das ganze Wort getippt werden muss, da bereits Vorschläge angezeigt werden. Für 27 Sprachen wurde die Qualität der Suchvorschläge bereits verbessert. Verbesserungsvorschläge die mit “Meinten Sie…” kommen, werden in Zukunft auf ihren Sinn hin überprüft, bevor es dem Nutzer der Suchmaschine angezeigt wird.

Das klingt nach interessanten Verbesserungen, die unsere Zeit auf Google noch angenehmer zu gestalten versprechen.

Quelle: heise.de, blog.rebellen.info (Bild)





Zukunftsreif: Head-up-Displays serienmäßig in Autos zu finden

7 05 2012

In Zukunft sollen HUDs (Head-up-Display) auf die Windschutzscheibe von Fahrzeugen projiziert werden, um Fahrdaten wie Geschwindigkeit oder die Navigation anhand von Pfeilen anzuzeigen. Das ehrgeizige Projekt wird vom Start-Up Unternehmen Microvision aus den USA in Angriff genommen. Dabei geht es in erster Linie darum, das bereits in Konzeptstudien eingesetzte Verfahren günstiger zu gestalten für den alltäglichen Fahrer erschwinglich zu machen.

Microvision hat sich vorgenommen, die Bildqualität und die Projektionsfläche deutlich zu verbessern. Zur Zeit bestehen HUDs aus LCD-Displays, die mit vielerlei Leuchtdioden auf den Flüssigkristallbildschirm treffen. Diese Technik verbraucht aber viel Strom und das erzeugte Bild würde im Alltag patzen. Denn aufgrund der geringen Leuchtkraft sind die angezeigten Elemente bei Tageslicht nicht sichtbar genug. Durch das von Microvision entwickelte Verfahren werden stattdessen rote, grüne und blaue Lasereinheiten eingesetzt, welche auf einen Siliziumspiegel treffen. Die kombinierten Farben der Laser erzeugen ein intensiveres Bild und die Mischung der drei Laser stellt verschiedene Farben her.

Der Preis für das neue System wird geringer ausfallen, da eine serienmäßige Produktion in Mittelklasse- und Oberklassefahrzeugen angestrebt wird. Grüne Lasermodule fallen im Preis von derzeit rund 200 $ auf ein Zehntel am Ende des Jahres, sodass eine genaue Aussage über den Endpreis nicht gegeben werden kann.

Analysten verschiedener Wirtschaftsverbände sehen in dieser Technik eine zukunftsweisende Wende, nicht nur weil diese Technik dem Durchschnittsverbraucher zugute kommt, sondern weil dadurch Ressourcen und Energie eingespart werden. Microvision ist zwar nicht das erste Unternehmen, welches sich der laserbasierten HUD-Entwicklung zugewandt hat, aber technologisch das weltführendste.

Was Technologie für den “kleinen Mann” und die “kleine Frau” angeht, informiert euch der FLIP4NEWblog. Alles rund um Smartphones und Tablets findet ihr dort!

Quelle: heise.de, iosnoops.com





Harvard University und MIT bieten Online-Kurse

3 05 2012

Mit der MITx online learning platform können Interessierte über das Web an Kursen des MIT (Massachusetts Institute of Technology) teilnehmen. Das Projekt gibt es schon seit einem Jahr, doch nun hat sich auch die Harvard University an dem Unterfangen beteiligt, Wissen über das Internet zu verbreiten, auch wenn man sich rein finanziell die Lehre an einem dieser beiden Spitzenuniversitäten nicht leisten kann.

Das gemeinsame Projekt heißt nun edX platform und soll neben der Wissensverbreitung auch einen wissenschaftlichen Ansatz für die beiden Universitäten selbst beinhalten. Demnach wird unter anderem das Lernverhalten erforscht. Die Unterschiede zwischen einer Online-Lernplattform und der körperlichen Anwesenheit in einem Hörsaal sollen Aufschlüsse über zukünftige Konzeptionen der Hochschullehre möglich machen. Beide Universitäten haben 30 Mio. $ in das Projekt investiert.

Im Sommer werden die angebotenen Kurse bekanntgegeben und ab dem kommenden Wintersemester im Herbst starten dann die einzelnen Lehreinheiten mit Videoübertragungen, Quizspielen und Online-Laboren. Bei erfolgreichem Abschluss eines Seminars winkt sogar ein Zertifikat.





Microsoft EMG – Steuerung durch Muskelzucken

2 05 2012

Microsoft arbeitet schon seit rund zwei Jahren an einer Methode, elektronische Geräte dank des Verfahrens EMG (Elektromyographie) zu steuern. Durch das Tragen von EMG-Geräten, welche mit Sensoren ausgestattet sind, werden elektronische Signale durch Muskelbewegungen an Geräte wie Smartphones, Notebooks oder Tablets gegeben. Diese Sensoren würden als Armband, Sonnenbrille oder als T-Shirt getragen werden. Aus den Patentunterlagen geht aber auch hervor, dass diese Sensoren direkt auf dem Körper getragen werden können.

Ein kleines Beispiel, um die Möglichkeiten durch EMG zu verstehen: Als Jogger kommt man aus dem Rhythmus, wenn man seinen MP3-Player herausholt, um ein anderes Lied abzuspielen. Durch das EMG dürfte dann ein Muskelzucken ausreichen, um dem Gerät Befehle zu erteilen wie die Lautstärkeänderung oder das Wechseln des Liedes. Natürlich ist das ein recht simples Beispiel für die Verwendungsmöglichkeiten, aber im alltäglichen Gebrauch mit vielen unterschiedlichen Geräten, dürfte das (vielleicht kabellose) Übertragen von Befehlen von Vorteil sein.

Quelle: engadget.com





Barnes & Noble arbeitet mit Microsoft zusammen

30 04 2012

Newco heißt das Unternehmen das die Buchhandelskette Barnes & Noble gegründet hat, um die Elektroniksparte in das Tochterunternehmen abzutreten. Microsoft springt dabei mit 300 Mio. Dollar Investitionssumme ein und hält damit knapp 18 % am Firmenanteil.

In Newco wird demnach das Bildungsangebot von B&N unterkommen, welches unter anderem E-Books und auch die bisher mit Android betriebenen Nook-Tablets beherbergt. Da es zuvor Streitigkeiten mit Microsoft wegen Patentverletzungen gab, sollen diese dank der Partnerschaft aus der Welt geschaffen werden. Als erstes Ergebnis der Zusammenarbeit, wird es eine von B&N entwickelte Nook-App für Windows 8 geben. Auch ist davon auszugehen, dass künftige Nook-Tablets nicht mehr mit Android betrieben werden, sondern mit dem Windows Betriebssystem.

Quelle: computerwoche.de (Bild)





Tablets mit enormen Wachstum

25 04 2012

Dass Tablets immer beliebter werden ist eine Tatsache, die sich anhand der Verkaufszahlen ablesen lässt. Vor zwei Jahren begann mit dem iPad der Boom der mobilen Hand-Helds. Seitdem haben sich unzählige Unternehmen auf den Tablet-Markt gestürzt, darunter das Online-Versandhaus Amazon oder auch der Einzelhandelsriese Aldi. Die Auswahl ist also enorm und oft auch unübersichtlich.

Eine Studie von Forrester Research sagt demnach voraus, dass im Jahr 2016 rund 375 Mio. Tablets verkauft werden. Insgesamt sollen dann 760 Mio. Tablets weltweit aktiv genutzt werden. Dabei verschieben sich die Marktanteile zwischen Apple’s iPad und den auf Android basierten Tablets. So soll Apple im Jahr 2016 einen Drittel der Tablets stellen, während hingegen Android Marktanteile verliert. Das soll hauptsächlich daran liegen, dass die Hersteller und die Version des Betriebssystems nicht immer auf derselben Höhe liegen, woringegen bei Apple ein Gerät mit dem Appstore verbunden ist und somit ein ganzheitliches Angebot vorliegt.

Der Dritte im Bunde ist Microsoft mit seinem neuen Betriebssystem Windows 8. Daran wird zwar noch gewerkelt, aber voraussichtlich werden sich viele Hersteller gegen Android und für Windows 8 entscheiden.

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Einfacher Geschenke verteilen dank Ticlr

23 04 2012

Ein Start Up Unternehmen aus Boston, USA hat eine interessante Idee realisiert. Dabei geht es um das manchmal unbeliebte oder zeitaufwändige Besorgen von Geschenken für Freunde und Familie.

Mit Ticlr lassen sich Geschenke ohne Aufwand versenden und dabei können sie eine persönliche oder materielle Form annehmen. Das Geschenk kann demnach ein Blumenstrauß oder aber auch eine Einladung zu einem romantischen Dinner sein. Die Möglichkeiten sind enorm und auf der Homepage von Ticlr lassen sich auch Ideen einholen, die von anderen Usern hochgeladen wurden.

Die Idee dazu hatte der CEO Chuck Digate, der einen Freund lang nicht mehr gesehen hat und nach einer Möglichkeit gesucht hat, seine Wertschätzung diesem mitzuteilen. So wurde Ticlr in die Welt gerufen.

Finanzieren muss sich das Unternehmen natürlich auch und so arbeiten sie mit mehreren großen Firmen zusammen, welche auch teils die Geschenke (natürlich gegen Bezahlung) zur Verfügung stellen. Davon geht ein Teil als Provision an Ticlr selbst. Das Unternehmen sieht sich im starken Wachstum und so wurden bereits viele Investitionen getätigt.

Die Idee des einfachen Verschenkens und die Umsetzung finden wir sehr gelungen und so könnt auch ihr die Website nutzen, um euch für den nächsten Geburts- oder Hochzeitstag mit Ideen zu versorgen.








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